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Cine en Español

Yuli (spanische OmU)

Spanien, Kuba, Großbritannien, Deutschland 2018, Laufzeit: 110 Min., FSK 6
Regie: Icíar Bollaín
Darsteller: Carlos Acosta, Cesar Domínguez, Santiago Alfonso
>> yuli-der-film.de

Wir zeigen diesen Film:
Bitte beachten Sie: Wir zeigen diesen Film in unterschiedlichen Fassungen. OmU bedeutet: Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Ist bei einer Veranstaltung nichts angegeben, zeigen wir die deutsch synchronisierte Version.
Donnerstag17.0121:00 Uhr
Freitag18.0121:00 Uhr
Samstag19.0116:00 Uhr
Samstag19.0121:00 Uhr
Sonntag20.0115:30 Uhr
Sonntag20.0121:00 Uhr
Montag21.0118:30 Uhr
Dienstag22.0118:30 Uhr
Mittwoch23.0116:00 Uhr
Mittwoch23.0118:30 Uhr
Donnerstag24.01OmU20:30 Uhr
Freitag25.0120:30 Uhr
Samstag26.0120:30 Uhr
Montag28.01OmU18:00 Uhr
Dienstag29.0118:00 Uhr

Yuli (Edlison Manuel Olbera) will nicht tanzen. Yuli will Fußball spielen. Sein Vater (Santiago Alfonso), ein LKW-Fahrer auf Kuba in den 1980er Jahren, hält nichts von solchen Flausen. Sein kleiner Junge soll Ballett lernen. Denn er besitzt Talent. „Eimerweise“, wie seine Lehrerin auf der staatlichen Ballettschule einmal sagt. Und wenn Yuli nicht spurt oder diese knappen Höschen peinlich findet, sein Vater weiß schon, wie er ihn zum Training zwingt. Bis Yuli (Keyvin Martínez) zum Star aufsteigt, bis er als erster dunkelhäutiger Romeo auf der Bühne des „Royal Opera House“ in London das Publikum fasziniert. Freilich, sein Heimweh kann aller Ruhm nicht stillen. Eine Verletzung ermöglicht die Rückkehr nach Kuba.

Die Spanierin Icíar Bollaín weiß: Niemand kann so wunderbar tanzen wie der Ballettstar Carlos Acosta, Jahrgang 1973. Er stand 17 Jahre als erster schwarzer Solotänzer auf der Bühne in London. Deshalb baut sie ihm in dem Bio-Pic YULI die Bühne. Gewiss, die beiden Hauptdarsteller (Yuli als Kind und als junger Mann) hat Acosta selbst aus dem Kreis seiner Schüler in Havanna ausgewählt und beide wissen wirklich ihre Füße zu bewegen. Dennoch, an die Kunst des Meisters reicht nichts heran. Warum also nicht den Star selbst auftreten lassen? Diese dokumentarische Note, zumal das Drehbuch auf Acostas Autobiographie basiert, verbindet die Lebensgeschichte eines Stars wider Willen mit seiner Kunst. Vorgestellt beim Filmfest in San Sebastian spannte YULI gleich Bild- und Gedankenbrücken zu BILLY ELLIOT und PINA. Dabei bietet Icíar Bollaín mehr als ‚More of the Same’. Ihr Film hat eine eigene Choreographie. Was ihn mit den Publikumshits des Genres verbindet: Tanz fasziniert, selbst Fußballfreunde.