Filminfo

Erstaufführung

3 Tage in Quiberon

Deutschland, Österreich, Frankreich 2018, Laufzeit: 116 Min., FSK 0
Regie: Emily Atef
Darsteller: Marie Bäumer, Birgit Minichmayr, Robert Gwisdek, Charly Hübner
>> www.3-tage-in-quiberon.de

Wir zeigen diesen Film:
Mittwoch25.0415:30 Uhr

Weil es nun schon etwas Besonderes ist, vorweg und vor allem: Die Regisseurin Emily Atef wird ihren zehnmal für den Deutschen Filmpreis nominierten Romy-Schneider-Film 3 Tage in Quiberon persönlich bei uns im Kino am Dellplatz vorstellen, und zwar am 12. April um 20:30 Uhr. Zu sehen war das Bio-Pic im Wettbewerbsprogramm der Berlinale, und sie sagte nachher beim Pressegespräch: „Das ist keine Dokumentation und keine Reportage. Das ist Fiktion.“ Das Interview aus dem Jahr 1981 im „Stern“, um das es im Film geht, zeigte dagegen nicht den fiktiven Mythos eines Weltstars, sondern den wahren Menschen Romy Schneider.

Dieses Interview, geführt von Reporter Michael Jürgs (Robert Gwisdek) und illustriert mit den Fotos von Robert Lebeck (Charly Hübner) wurde weltberühmt. Romy Schneider (Marie Bäumer) sagt da über sich: „Ich bin eine unglückliche Frau von 42 Jahren und heiße Romy Schneider.“ Und sie sagt ebenfalls „Ich muss Pause machen, ich muss endlich zu mir selbst finden.“ Diese Pause will sie sich in dem bretonischen Kurort Quiberon gönnen. Gemeinsam mit ihrer Freundin Hilde (Birgit Minichmayr) verbringt sie die Tage zur Entgiftung an Leib und Seele. Trotzdem stimmt sie dem Interview mit dem „Stern“-Reporter zu. Aus dem Frage-Antwort-Spiel wird schnell ernst. Romy Schneider offenbart sich mehr, als ihre Freundin Hilde für klug hält. Während der Tage schießt Robert Lebeck die legendären Schwarz-Weiß-Fotos, die beinahe noch mehr enthüllen als der Text des Interviews.

Die Regisseurin nimmt diese Atmosphäre auf und drehte diesen hoch verdichteten Blick auf einen Menschen ebenfalls in Schwarz-Weiß. Lebecks Fotos wurden zur Vorlage für die filmische Fiktion über den Menschen Romy Schneider.