Filminfo

Erstaufführung

Zu guter Letzt

USA 2017, Laufzeit: 108 Min., FSK ohne Altersbeschränkung
Regie: Mark Pellington
Darsteller: Shirley MacLaine, Amanda Seyfried, Anne Heche, Thomas Sadoski, Philip Baker Hall, Tom Everett Scott
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Wir zeigen diesen Film:
Bitte beachten Sie: Wir zeigen diesen Film in unterschiedlichen Fassungen. OmU bedeutet: Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Ist bei einer Veranstaltung nichts angegeben, zeigen wir die deutsch synchronisierte Version.
Sonntag23.0418:30 Uhr
Montag24.0421:00 Uhr
Dienstag25.04OmU21:00 Uhr
Mittwoch26.0415:30 Uhr
Mittwoch26.0421:00 Uhr

Wenn Frau es nicht selbst macht! Harriet Lauler (Shirley MacLaine) hat alles unter Kontrolle. Besser ist das. Selbst den Schnitt der Hecke vor dem Haus oder ihrer Haare will sie nicht irgendeinem Profi überlassen. Ab sofort aber geht es um Ernsteres: den eigenen Nachruf. Denn der Tod naht und daher will die Geschäftsfrau im Ruhestand sicherstellen, dass auch das Richtige über sie in der Zeitung steht. Die Journalistin Anne (Amanda Seyfried) soll die passenden Worte finden. Natürlich unter Harriets Aufsicht. Ziemlich ärgerlich dabei: Die Autorin findet nicht einen Menschen, der etwas Nettes oder auch nur Neutrales über den Drachen mit Villa zu sagen hat. Tochter Elizabeth (Anne Heche) spricht gar nicht. Seit zehn Jahren hat sie zur Mutter keinen Kontakt. Da muss sich doch was machen lassen. Harriert frisiert gleich mal ihr ganzes Leben. Auf der Tagesordnung stehen vier Punkte: Liebe der Familie, Anerkennung der Mitarbeiter, Hilfe für einen Außenseiter und was Spezielles, das einen besonders macht.

Regisseur Mark Pellington (Arlington ROAD) weiß, was er an Shirley MacLaine hat. Niemand spielt eine Kratzbürste, die das Herz auf den rechten Fleck rückt, besser als die 82-Jährige. Ihre Energie hält schier mühelos die Endspurt-Komödie ZU GUTER LETZT in Fahrt. „Ich bin, wie ich bin“, sagt Harriet über sich selbst. Für den Star des Films gilt ergänzend: „Das ist auch gut so.“ Pellington, der eine Ausbildung als Rhetoriker hat, treibt seine Heldin in eine ungewöhnliche Aussprache mit der Tochter. Er lässt sie im Radio als DJ sprechen und stellt ihr eine Afroamerikanerin als „Rettungsprojekt“ zur Seite. Soweit so wenig ungewöhnlich.  Spannend wird es dann, wenn spürbar wird, warum Harriet so war, wie sie war: eine erfolgreiche Frau in einer Männerwelt.